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Berichte/News Saison 2010/2011
 
Herren 1 unterliegen unglücklich in der Relegation und steigen in die Bezirksliga ab
 
In der ersten Saison der Verbandsklasse hatte man sich gut verkauft und in einem dramatischen Endspurt noch den Relegationsplatz erkämpft. Alles sprach dort für den Klassenerhalt unseres Teams. Man hatte nichts unversucht gelassen, um die beste Mannschaft ins Rennen zu schicken. Thomas Bär musste sogar seinen bereits gebuchten Flug zur Europameisterschaft der Gehörlosen verschieben, was einiges an Kosten verursacht hat.
 
Gegner in der Relegation am 30. April 2011 in Mannheim waren die Mannschaften vom FC Hettingen und dem TTV Mühlhausen 2.
 
Bereits im ersten Spiel gegen Mühlhausen ließ Fortuna unsere Mannschaft schmählich im Stich. Spitzenspieler Marek Holub zog sich in Führung liegend beim Spiel gegen Dangel einen Kreuzbandriss zu und fiel verletzt aus. Sowohl das Spiel gegen Dangel, als auch das abschließende Doppel gingen somit kampflos verloren. Dass man diese Partie unter Normalbedingungen klar gewonnen hätte zeigt, dass man selbst mit diesem Handicap nur äußerst knapp mit 7:9 bei 28:29 Sätzen unterlegen war. Was drin gewesen wäre, wenn man die kampflos abgegebenen 6:0 Sätze von Marek hätte sportlich entscheiden könnte, ist klar zu erahnen.
 
Auf diese Weise moralisch angeschlagen und ohne Marek ging es dann ins zweite Spiel gegen den FC Hettingen. Trotzdem der fehlenden Nummer 1 hielt man den Spielstand bis zum 7:7 ausgeglichen. Weil aber ohne Marek auch das starke und eingespielte Enddoppel mit Thomas Bär geplatzt war musste man sich auch noch gegen diesen Gegner mit dem knappsten aller Ergebnisse von 7:9 geschlagen geben. Viel Pech im Spiel und alles hätte durchaus auch anders laufen können. Aber letztendlich hilft kein Jammern und man muss den ungeliebten Abstieg in die Bezirksliga akzeptieren. Dort wird man versuchen, das Beste aus der Situation zu machen, in der kommenden Saison neu aufzubauen und vielleicht erneut den Aufstieg zuschaffen.
 
Die Glückwünsche von Waldhilsbach gehen an Aufsteiger TTV Mühlhausen 2 - beste Genesungswünsche an Marek Holub, der seinen Kreuzbandriss bis zum Start der kommenden Saison hoffentlich wieder komplett ausgeheilt hat.
 
 
Herren gewinnen den Regionspokal C der Region Nord
Nach dem souveränen Gewinn des Kreispokals siegen die Herren 2 in der erfolgverwöhnten Aufstellung mit Lukas Köhler, Michael Sauter und Otto Rittmeier auch beim Regionspokal Nord am 15.04.2011.
Im Spiel gegen den DJK Dossenheim 2 hinterließen alle Teilnehmer im Einzel eine bärenstarke Vorstellung und gaben dort keinen Punkt ab. Lediglich das Doppel Köhler/Sauter hatte leichte Probleme und unterlagen dem eingespielten gegnerischen Doppel Schraube/Schöll knapp mit 2:3. Aber diese Niederlage konnte man sich an diesem Tag - nach dem Motto "man gönnt sich ja sonst nichts" - leisten. Am Ende stand es 4:1 für unsere Farben und man wird nun sein Können auf Verbandsebene erneut unter Beweis stellen müssen.
 
 
Mädchen sind Meister in der Kreisliga
Spannend war es bis zum Schluss. Und nicht immer zierte man die Tabellenspitze. Aber wer zuletzt lach lacht am besten und das letzte Lächeln in dieser Saison hatten unsere Mädchen mit Anke Mülle, Nike Werner und Wiebke Müller auf den Lippen. Beim letzten Spiel der Saison war es noch einmal so richtig spannend. Denn der Gegner stammte vom TV Dielheim und war der unmittelbare Tabellennachbar und  Verfolger vom Platz 2. Bei einer hohen Niederlage wäre die Meisterschaft noch einmal gekippt. Aber unsere Girls ließen "nichts anbrennen" und gaben gegen die deutlich älteren Gegner ganz souverän keinen einzigen Satz ab. 4:0 hieß es zum Schluss und damit war Klar: die Meisterschale geht nach Waldhilsbach.
 
Auch in den Ranglistenwettbewerben stellten unsere Mädchen ihr Talent eindrucksvoll unter Beweis. Sowohl Wiebke Müller beim Jahrgang 99, als auch Anke Müller bei den Mädchen schafften den Sprung in die TOP 24 Baden-Württemberg. Beide werden dort ihr Können erneut unter Beweis stellen müssen.
 
Um der Mädchen-Meistermannschaft unter der Flagge von Waldhilsbach eine Zukunft zu bieten ist nun für die kommende Saison geplant, erstmals in der Vereinsgeschichte eine Damenmannschaft ins Rennen zu schicken. Eine Keimzelle um Spitzenspielerin Petra Müller (mit Badenligaerfahrung) ist bereits gebildet und 3 Mitstreiterinnen stehen auf dem Papier bereits fest, so dass das Abenteuer wohl steigen kann. Um aber bereits in der ersten Saison vorne mitspielen zu können und vielleicht sogar den Aufstieg anzupeilen werden noch ein bis zwei gute Spielerinnen als Verstärkung gesucht.
 
 
Herren 4 sind Meister in der Kreisklasse B und steigen zum zweiten Mal in Folge auf
 
Die souveräne Herbstmeisterschaft mit 18:0 Punkten ließ die Hoffnung auf Meisterschaft und erneuten Aufstieg ja schon ziemlich konkret werden. Die spannende Frage war dann, ob auch bei der Meisterschaft die weiße Weste mit dem "zu Null" noch Bestand hat.
 
Allein dieses Ziel wurde nicht erreicht. Im Spiel gegen den TV Mauer waren wegen einer am gleichen Tag  parallel von den Herren 3 ausgetragenen Partie so viele Ersatzspieler abzustellen, dass man mit dem "letzten Aufgebot" auswärts antreten musste. Letztendlich verlor man mit "Waldhilsbach 5" dort knapp mit 6:9 aber das war der einzige Wehrmutstropfen dieser Saison.
 
Alles andere war pure Spielfreude. Unterstützt durch den jugendlichen Elan einiger Nachwuchsspieler (Niklas Müller lieferte in der Rückrunde als Spitzenspieler eine Bilanz von 100 %) war der Aufstieg bereits 5 Spieltage vor Ende der Saison unter Dach und Fach, weil man zu diesem Zeitpunkt satte 11 Punkte Vorsprung vor einem nicht-Aufstiegsplatz hatte. Auch der Kampf um die Meisterschaft wurde nicht mehr so richtig spannend, weil der Vorsprung vor dem Tabellenzweiten vom TTC Heiligkreuzsteinach 2 bereits zwei Spieltage vor Saisonende uneinholbar war. So diente der mit Spannung erwartete finale Saisonausklang am letzten Spieltag mit dem Spitzenspiel gegen eben diese Mannschaft aus Heiligkreuzsteinach nur noch der Statistik. Auch hier siegte man in gegnerischer Halle souverän mit 9:5. Für Heiligkreuzsteinach war diese Niederlage kein Beinbruch denn die Mannschaft stand zu diesem Zeitpunkt bereits als Tabellenzweiter und Mitaufsteiger in die Kreisklasse A fest. In trautem Einklang feierten die beiden Aufsteiger nach der Partie den gelungenen Saisonausklang gemeinsam im Wirtshaus.
In der Kreisklasse A ist Waldhilsbach nun in der kommenden Saison sogar mit zwei Mannschaften vertreten. Bedauerlich, dass die jugendlichen Spitzenspieler Niklas Müller und Jonas Königer aufgrund ihre herausragenden Leistung in die höheren Mannschaften abgegeben werden müssen und dann für Waldhilsbach 4 nicht mehr zur Verfügung stehen. Bleibt abzuwarten, ob der Rest der Mannschaft  stark genug ist, um auch in dieser vergleichsweise hohen Spielklasse zu bestehen. Wir sind gespannt und drücken die Daumen.
 
 
Schüler A gewinnen Kreispokal
 
In der Aufstellung Vincent Kappenberger, Till Müller und Paul Reinhard gewinnen die Schüler A den Kreispokal am 20.03.2011 in St. Ilgen.
 
Der Wettbewerb wurde diesmal "im Pulk" komplett an einem Tag ausgespielt. Auf diese Weise musste unsere Siegermannschaft geich drei Spiele hintereinander absolvieren.
 
Überhaupt keine Probleme gab es im Viertelfinale gegen denn TTC Neckarsteinach. Der Gegner wurde förmlich weggefegt und gewann keinen einzigen Satz. Im Halbfinale gegen den TTC Wiesloch-Baiertal musste erstmals das Können unserer Jungs unter Beweis gestellt werden, aber auch da spricht das Endergebnis von 4:1 eine klare Sprache. Auch im Enspiel gegen den TSG Heidelberg waren unsere Jungs nur wenig gefordert und fuhren verdient den Pokal mit 4:1 nach Hause.
 
Am Sonntag, den 8.8.2011 steht nun das Kräftemessen beim Verbandspokal an. Auf den Wettbewerb in Wilferdingen und das Abschneiden unseres Kleeblatts darf man gespannt sein.
 
 
Tischtennis Ortsturnier für Freizeitspieler des SV Waldhilsbach war wieder ein Renner
Beim von der Sparkasse Heidelberg gesponserten Turnier siegte die Mannschaft von Rubysvoba
 
Einiges Neues hatte das Ortsturnier dieses Jahr schon zu bieten. Neu war, dass mit der Sparkasse Heidelberg ein Sponsor gewonnen werden konnte, der mit einer Spende dankenswerter Weise bereit war, die Anschaffung von neuen Trikots für die Nachwuchsmannschaften zu ermöglichen. Weiterhin wurde die Turnierdauer nach vielfachem Wunsch der Teilnehmer auf zwei Wettbewerbstage konzentriert und fand nunmehr nur noch Freitag/Samstag statt. Diese Kundenorientierung wirkte sich erst einmal belebend auf die Teilnehmerzahlen aus, denn statt 7 Mannschaften wie im Vorjahr waren plötzlich 11 Mannschaften bereit, mit zu machen. Das war für die Turnierleitung dann schon eine ehrgeizige logistische Herausforderung, das komplette Spielprogramm innerhalb von 2 Tagen unterzubringen.
 
Trotzdem herrschte Freude ob der großen Nachfrage. Neben alten Bekannten mit so phantasievollen Namen wie Kaktus 48+, 333+ (eine Anspielung auf das Gesamtgewicht der Dreier-Mannschaft) brachten viele erstmals teilnehmende jugendlich besetzte Mannschaften  mit Namen wie Los Entos, Erdnüsse und Die Letzten werden die Ersten sein Stimmung in die Bude. Mehr als einmal kam die Turnierleitung ganz schön ins Schwitzen, um die Nachfrage zu befriedigen. In der Halle ging es umtriebig zu und viele Zuschauer feuerten ihre Favoriten begeistert an und zeigten mit ihrem Besuch ihre Verbundenheit mit der Abteilung Tischtennis.
 
Spannend wurde es dann am Freitag Abend, als sich sportlich gesehen "die Spreu vom Weizen" trennte. Und plötzlich waren es nur noch die alten Routiniers, die sich für das Halbfinale qualifizierten. Dort setzten sich um Mitternacht die Mannschaft von Rubysvoba gegen die Kerweborscht 1 und die Mannschaft von 333+ gegen Bauwarre durch.
 
Das mit Spannung erwartete Finale fand dann leider beinahe unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Und mit dem einen oder anderen Promillchen starteten die beiden Endspielgegner ihren finalen Kräftevergleich mitten in der Nacht um 2:00 Uhr morgens. In dieser hochklassigen Partie setzte sich die Mannschaft von Rubysvoba letztendlich mit 5:1 gegen die Mannschaft von 333+ durch. Um 3:30 Uhr morgens konnte Christian Müller zur Siegerehrung schreiten und überreichte den Pokal an die stolz von Philipp Frühauf gemanagte Mannschaft um Frank Fischer, Ruben und Björn Lipschitz.
 
 
 

 

 
Sieger im Ortsturnier 2011: Die Mannschaft Rubysvoba
v.l.n.r. Ruben, "Manager" Philip Frühauf, Björn Lipschitz und Frank Fischer
 
 
Miniturnier am Sonntag: Dem Nachwuchs eine Chance
 
Der Sonntag des Ortsturniers stand dann voll im Zeichen des Nachwuchses. Hier ging es um den begehrten Pokal der Minimeisterschaft des SV Waldhilsbach.
 
In drei Altersgruppen trat man an, um den Besten unter sich zu bestimmen. In der Altersklasse "Jugend" sicherte sich Niklas Müller die begehrte Trophäe vor Jonas Königer und Till Müller.
 
In er Altersklasse "aktive Schüler" setzte sich Vorjahressieger Alexander Müller erneut durch, diesmal vor seiner Schwester Anke Müller.
 
Heftig umkämpft war der Pokal in der Altersklasse "Anfänger". Hier ist die Nachfrage und die Begeisterung im Dorf derzeit riesig groß und neun Teilnehmer wetteiferten um den begehrten Pokal. Obwohl diese Gruppe gerade eben erst seit 3 Monaten das Training aufgenommen hat wurde bereits Tischtennis auf beachtlich hohem Niveau geboten. Es siegte Lars Glindemann vor Yunus Demirtas, Jakob Ruch und Felix Nuxoll. Soviel Talent stimmt optimistisch und man braucht um die Zukunft des Tischtennis in der Hochburg Waldhilsbach jedenfalls keine Sorgen machen.
 
Herren 2 gewinnen Kreispokal C im "Best-of-four"-Finale in Sandhausen
 
Beim "Best of four"-Finalspieltag der Herren C am 12.12.2010 in Sandhausen wurden die Herren 2 ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen nach eindrucksvoller Leistung den Kreispokal.
 
Man hatte im Verlauf des Pokalwettbewerbs der zusammengefassten Staffeln von Kreisliga und Kreisklasse A bis dahin nichts anbrennen lassen und eine überzeugende Leistung geboten. Das Waldhilsbacher Trio mit Lukas Köhler, Michael Sauter und Otto Rittmeier durfte sich insofern zurecht Hoffnung machen, auch das Halbfinale und Finale schadlos zu bestehen.
 
Die schwierigere Aufgabe galt es dort gleich im Halbfinale zu bewältigen. Der TTF 68 Wiesloch verlangte unseren Herren alles ab und oft genug stand das Spiel auf des Messers Schneide und man konnte sich nicht sicher sein, wer sich durchsetzen würde. Nach zahlreichen hochklassigen Ballwechseln hatten unsere Matadore dann aber doch mit 4:3 die Nase knapp vorne und durfte den Einzug ins Finale feiern.
 
Gegner dort war die Mannschaft von TTC Hockenheim 4, die sich überraschender Weise im Halbfinale gegen die nominell stärker eingeschätzten eigenen Mannschaftskameraden vom TTC Hockenheim 3 durchsetzen konnten. Der Pokal hat da halt - wie im Fußball auch -  seine eigenen Gesetze.
 
Auch in diesem Spiel zeigte sich die Klasse unserer Mannschaft und mit weniger Mühe als in der Partie zuvor sicherte man sich den Kreispokal der Herren C mit einem ungefährdeten 4:1 Sieg. Der Kreispokal C wurde von Pokalturnierleiter Wolfgang Ely stolz entgegen genommen und ziert nun als eine weitere Trophäe die Vitrine in Waldhilsbach.
 
 
 
 
Sieger im Kreispokal C 2010/2011: Waldhilsbach 2
v.l.n.r.: Michael Sauter, Otto Rittmeier, Lukas Köhler
 
3. Platz für die Herren B beim Kreispokal C2 im "Best of four" Finale in Sandhausen
 
Nicht nur ein, sondern gleich zwei Eisen hatte Waldhilsbach beim "Best of four"-Pokalfinale am 12.12. 2010 in Sandhausen im Feuer. Neben den Herren 2 hatte sich auch Waldhilsbach 4 beim C2-Kreispokal der Kreisklasse B und C für diesen Finalspielwettbewerb qualifiziert.
Aus der laufenden Saison war abzuleiten, dass man sogar eine kleine Favoritenrolle zu tragen hatte. Allerdings bewies auch hier der Pokalwettbewerb seine besonderen Regeln. Gleich beim Halbfinale traf man auf den unmittelbaren Tabellennachbarn der Kreisklasse B vom VfL Heiligkreuzsteinach 2. Im spannenden Spiel durchlebte das Team von Waldhilsbach alle Höhen und Tiefen. Drei Partien wurden erst äußerst knapp im fünften Satz entschieden - leider alle zu Ungunsten von Waldhilsbach. Und so verlor man dieses Halbfinale knapp und unglücklich mit 3:4 und der Traum vom diesjährigen Pokalgewinn war damit ausgeträumt.
 
Trotzdem galt es noch nicht gleich die Koffer zu packen, denn in diesem Wettbewerb wurden alle Platzierungen ausgespielt. Insofern kam es in der Folge doch noch zum mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen mit dem TV Neckargemünd 1. Neckargemünd als Herbstmeister der Parallelstaffel der Kreisklasse B war ebenfalls favorisiert ins Halbfinale gestartet, kassierte dort aber eine überraschende Niederlage gegen TTC 75 Neckarsteinach.
 
In einer kameradschaftlichen und fairen Atmosphäre, bei der angesichts der Enttäuschung der Halbfinalniederlage bei beiden Mannschaften nicht immer jeder Ball bis zur letzten Konsequenz verbissen umkämpft wurde, sondern man sich über einen leicht verschlagenen Ball auch einmal amüsieren durfte, behielt der Vorort gegenüber der Kerngemeinde die Nase vorne und gewann mit 4:2. Die interne "Stadtmeisterschaft"  bleibt  insofern als kleines Trostpflaster dieses Jahr in Waldhilsbach.
 
 
Badens beste Tischtennis-Jugendmannschaft kommt aus Waldhilsbach
Nachwuchs des SV Waldhilsbach überzeugt auf der ganzen Linie
 
In der höchsten badischen Liga für Jugendmannschaften, der Verbandsliga hat sich Waldhilsbach 1 ungeschlagen die Herbstmeisterschaft gesichert und damit unter Beweis gestellt, dass die langjährige Jugendarbeit im kleinen Dorf am Berg nachhaltige Früchte trägt. Die Mannschaft mit Adan Riess, Bastian Glück, Arno Krahl und Vincent Kappenberger, unter der Regie von Mannschaftsbetreuer Bernd Kappenberger, konnte in der Hinrunde von keiner anderen badischen Jugendmannschaft bezwungen werden und sicherte sich mit 17:1 Punkten den Spitzenplatz hoch verdient. Lediglich gegen den Tabellendritten SG Kirrlach/Oberacker musste man in gegnerischer Halle einen unnötigen Punkt liegen lassen. Diese Scharte gilt es in der Rückrunde auszumerzen.
 
Dass der Waldhilsbacher Nachwuchs beim Tischtennis derzeit das Maß der Dinge im Kreis Heidelberg ist zeigen auch die guten Resultate der übrigen Mannschaften. Mit der Jugend 2 hat man derzeit in der Verbandsliga sogar noch ein zweites Eisen im Feuer, was kein anderer badischer Verein bieten kann. Mit 6:12 Punkten und Platz 7 (von 10) hat die Jugend 2 ihre Verbandsligatauglichkeit unter Beweis gestellt und gezeigt, dass auch der "zweite Anzug passt". Dies verdeutlicht, dass die Spitze von Waldhilbbach nicht nur spitz, sondern in ihrer Leistungsdichte auch außergewöhnlich breit ist. Da machen sich Synergien bemerkbar und der Vorteil für die Jugend 1 liegt auf der Hand: ein Ausfall beim Paradepferd lässt sich annähernd adäquat durch die bereitwillig einspringenden Spieler der Jugend 2 ersetzen. Gleichzeitig werden die Jugendlichen dank der neuen doppelten Spielberechtigung auch verstärkt bei den Herrenmannschaften eingesetzt, wo sie optimal gefördert werden und durch gute Resultate samt und sonder unter Beweis stellen, dass da ein "ganz besonderer Spitzenjahrgang" heranreift.
 
Auch die etwas jüngere Schüler A-Mannschaft hat  überzeugt. Nachdem man die A-Schüler dieses Jahr eigentlich "nur" für die Verbandsklasse melden wollte landete unsere Mannschaft aufgrund des in dieser Altersklasse nicht so dichten Feldes "zwangsweise"  in der Verbandsliga und damit - genau wie die Jugend - in der höchsten badischen Spielklasse. Doch diese "Zwangseinweisung" erwies sich geradezu als Glücksfall, denn die Mannschaft belegt dort zur Halbzeit mit 10:4 einen hervorragenden 3. Platz. Dass vielleicht sogar noch mehr drin gewesen wäre zeigte man im direkten Vergleich mit dem Herbstmeister BJC Buchen. Bei dem Spiel gegen den bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter konnte man erstmals in bester Formation antreten und schickte den Gegner prompt mit einer 8:4-Niederlage nach Hause. Mit nur 2 Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter hat man sich nun  sogar die Möglichkeit offen gehalten, in der Rückrunde vielleicht noch einmal anzugreifen und eine Sensation zu schaffen.
 
Die jungen Schüler B haben ebenfalls die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllt und müssen mit 10:4 Punkten als Tabellendritter nun in der Rückrunde gegen "die starken Gegner" antreten, weil die beiden Parallelstaffeln des Kreises Heidelberg in eine leistungsstarke Staffel mit den Kreisspitzen und einer Förderstaffel mit den erfahrungssammelnden Anfängern  aufgeteilt werden. Bei dem derzeit anhaltenden, erfreulich großen Interesse und der Begeisterung bei unserem Tischtennis-Nachwuchs tragen wir uns nun sogar mit dem Gedanken, für die Rückrunde eine weitere Anfängermannschaft in diese Förderstaffel des Kreises ins Rennen zu schicken, um auch diesen Kids eine Perspektive zu bieten und sie geduldig an den Tischtennissport heranzuführen.
 
Insgesamt ein sehr erfreuliches Abschneiden zur Halbzeit, welches auch gute Resultate zum Saisonende erhoffen lässt.
 
Waldhilsbach 4 ist Herbstmeister und schnuppert schon wieder am Aufstieg
 
Aufsteiger haben's üblicherweise schwer, weil man es in der neuen Liga  mit Gegnern von ganz anderem Kaliber zu tun bekommt.  Ganz besonders schwer haben es im Tischtennis die Aufsteiger aus der Kreisklasse C, wie das die Herren 4 von Waldhilsbach im letzten Jahr geschafft haben. Denn in der Kreisklasse B muss man  gleichzeitig auch noch die Mannschaftsstärke von den in der C-Klasse üblichen 4 Spieler auf nun geforderte 6 Spieler aufstocken. Das macht oft Schwierigkeiten und viele C-Klassen-Aufsteiger sind deshalb die typischen "Fahrstuhlmannschaften" die gleich wieder absteigen.
 
Mit solchen negativen "Vorschusslorbeeren" wollte Waldhilsbach 4 nicht bedacht werden - Dank SpBerE! SpBerE steht für die seit diesem Jahr mögliche doppelte Spielberechtigung für Jugendspieler. Damit können Jugendliche bei den Erwachsenenmannschaften voll eingesetzt werden, ohne dabei auf ihre Spielberechtigung in den Jugendmannschaften verzichten zu müssen. Eine "Erfindung", die Vereinen mit guter Jugendarbeit etwas von dem Engagement zurückzahlt, das sie bis dahin in die Jugendförderung hineingesteckt haben. Und so wurde es möglich, mit Niklas Müller, Jonathan Kimmer und Jonas Königer gleich drei "hungrigen und talentierten" Jugendlichen eine sinnvolle Aufgabe zu geben. Die 15- bis 17-jährigen Kids wurden im vorderen Bereich der Mannschaft eingebaut um an das Spiel der Erwachsenen herangeführt zu werden und den Gegnern das Fürchten zu lehren. Zunächst als Aufsteiger mitleidig belächelt zeigte man im Kreis schnell, dass man auch in dieser Saison mit den nun gestiegenen Anforderungen spielend umgehen kann und mit der rundum verjüngten Mannschaft auch im ersten Jahr in der Kreisklasse B zu rechnen ist. Dass man dann die Hinrunde als Herbstmeister abschloss, ohne bis dahin einen einzigen Punkt abgegeben zu haben, spricht für die Klasse der Kids, die mit Bilanzen um die 80 % im vorderen Paarkreuz unter Beweis gestellt haben, dass sie möglicherweise sogar unter ihren Möglichkeiten eingereiht wurden. Mit einer guten Mischung von Erfahrung und jugendlichem Elan zeigt Waldhilsbach 4, dass man Gefallen an den Aufstiegsfeiern gefunden hat und diese lieb gewonnene Gewohnheit nur zu gerne auch am Ende dieser Saison weiterführen würde - hoffentlich dann anlässlich eines Aufstiegs in die Kreisklasse A.
 
So ganz nebenbei sorgte man auch im Kreispokal der Herren C2 für Furore. Bisher wurden alle Partien in diesem K.O-Wettbewerb gewonnen und man steht nun im Halbfinale, das am 12.12.2010 als "best of four-Turnier" in Sandhausen ausgetragen werden wird.  Man darf auf den Ausgang gespannt sein, zumal bei diesem Turnier die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass man auf die ebenfalls qualifizierte Mannschaft von Neckargemünd 1 treffen wird. "Es kann nur einen Pokalgewinner im Tischtennis geben" in der malerischen Neckargemeinde - mal schaun wer das sein wird.
 

 
Herren 4 v.l.n.r.: Gerd Kirsch, Jonas Königer, Niklas Müller, Uwe Rittmeier, Walter Sohn, Michael Glück
es fehlen: Jonathan Kimmer, Volker Waldi, Reimer Kornmann, Till Müller
 

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